Anästhesie

Der Anästhesist qualifiziert den Patienten zur Betäubung, wählt die Betäubungsart und die verwendeten Medikamente aus, führt die Betäubung durch, beaufsichtigt den Zustand und die Sicherheit des Kranken während der gesamten operativen Eingriffes und beaufsichtigt die postoperative Behandlung (insbesondere bei der Behandlung der postoperativen Schmerzen). In vielen Krankenhäusern bleibt der Patient direkt nach der Behandlung im postoperativen Saal unter der Aufsicht eines Anästhesisten und einer Krankenschwester.

Die Patienten werden empfangen von
lekarz
Jacek Kil
Spezialist Anästhesist
lekarz
Wojciech Pawlik
Spezialist Anästhesist

Die Entwicklung der Chirurgie wurde mit der Beherrschung des operativen Schmerzens infolge der Beschädigung von Geweben möglich gemacht. Deshalb begleitet eine Unruhe und Bedenken die Patienten vor der Operation und zwar nicht nur über den Verlauf der Operation selbst, sondern auch hinsichtlich einer wirksamen und sicheren Betäubung.

Die Betäubung wird von einem Anästhesisten durchgeführt, wobei ihm eine qualifizierte Krankenschwester zur Seite steht. Der Anästhesist qualifiziert den Patienten zur Betäubung, wählt die Betäubungsart und die verwendeten Medikamente aus, führt die Betäubung durch, beaufsichtigt den Zustand und die Sicherheit des Kranken während der gesamten operativen Eingriffes und beaufsichtigt die postoperative Behandlung (insbesondere bei der Behandlung der postoperativen Schmerzen). In vielen Krankenhäusern bleibt der Patient direkt nach der Behandlung im postoperativen Saal unter der Aufsicht eines Anästhesisten und einer Krankenschwester.

Der Patient trifft den Anästhesisten zum ersten Mal während des präoperativen Besuchs (Beratung mit dem Anästhesisten). Dieser Besuch hat zum Ziel, genau den Patienten, seinen Gesundheitszustand, die früheren und aktuellen Krankheiten, eingenommenen Medikamente oder vorherige Betäubung kennen zu lernen. Diese Informationen sind sehr wichtig, da die Auswahl der besten und sichersten Betäubungsmethode von ihnen abhängt. Während des präoperativen Besuchs wird ebenfalls eine Prämedikation angeordnet. Dies sind Medikamente, die in der Regel oral, intramuskulär oder intravenös verabreicht werden, die den Patienten beruhigen und das Risiko von Komplikationen bei der Betäubung verringern. Die Prämedikation wird ca. 30 Minuten bis 1 Stunde vor der Betäubung verabreicht. Nach ihrer Einnahme sollte sich der Kranke nicht ins Bett setzen und aufstehen, da es zu Störungen des Gleichgewichts kommen kann.

Es gibt drei grundlegende Betäubungsmethoden: allgemeine Betäubung, umgangssprachlich Narkose genannt, lokale Betäubung, die als "Blockade" bezeichnet wird sowie die örtliche Betäubung. Darüber hinaus kann der Anästhesist eine pharmakologische Beruhigung (Sedation) verwenden, die das Angstgefühl und unangenehme Empfindungen bei der lokalen Betäubung lindert. Die Auswahl der Betäubungsart hängt vom Typ und Ausmaß der jeweiligen Operation oder Diagnoseeingriffs, Gesundheitszustand des Patienten, Anweisungen des operierenden Arztes sowie der Präferenzen des Anästhesisten und Entscheidung des Patienten ab.

Vor Beginn jeder Betäubung werden diverse Geräte zur Überwachungen der Lebensfunktionen wie Herzfunktion, Blutdruck sowie Oxygenierung des Blutes an den Patienten angeschlossen. Vor der Betäubung ist bei jedem Patienten eine intravenöse Kanüle anzubringen, über die die Betäubungsmittel, Medikamente und Flüssigkeiten (Tropf) verabreicht werden können.