Praxis für Allgemein- und Gefäßchirurgie

Diagnostik und Behandlung von Krankheiten an Arterien und Venen (Dr. Szewczyk Marek).

Diagnostik und Behandlung von Bauchhöhlenkrankheiten
- Vorbereitung und Qualifikation der Kranken nach der Operation und Betreuung der Kranken nach der Behandlung
- operative Beseitigung von unerheblichen Hautveränderungen.

Diagnostik von Dickdarmkrankheiten
- Behandlung von Krampfadern am After mit dem Barron-Verfahren, Kolonoskopie (Dr. Dariusz Stępień)

Die Patienten werden empfangen von
Dr. für Medizin
Marek Szewczyk
Facharzt für Allgemein- und Gefäßchirurgie
Arzt
Mirosław Kawulok
Facharzt für Allgemeinchirurgie
Arzt
Dariusz Stępień
Facharzt für Allgemeinchirurgie
Arzt
Andrzej Solarz
Facharzt für Chirurgie und Onkologie

Umfang der Untersuchungen:

  • USG-Diagnostik der Brüste
  • Biopsie der Brustwarze
  • Mammographie
  • Kolonoskopie

Brustkrebs ist der häufigste bösartige Tumor bei Frauen in Polen. Von 100 Frauen erkranken 2 bis 5 Frauen an Brustkrebs, wobei dieser bei früherer Erkennung zu 100 % heilbar ist. Nur eine systematische Vorbeugung ermöglicht die Erkennung von Veränderungen in einem frühen Stadium. Leider erkennen die Frauen in Polen die Krebsfälle meistens selbst, indem sich dieser in Form eines spürbaren Tumors bemerkbar macht. Derzeit ermöglichen moderne und diverse Behandlungsmethoden eine deutliche Lebenszeitverlängerung selbst bei fortgeschrittenen Brustkrebsfällen.

ZYSTEN

Zu den meisten Brustkrankheiten zählen Zysten. Dies ist eine Brusterkrankung, die durch hormonelle Störungen hervorgerufen wird. Diese Krankheit kommt bei ca. 20 % der Frauen vor. In manchen Fällen lassen sich die Zysten mittels einer Nadel und Spritze entleeren. Andere Methoden zur Behandlung von Zysten bringen schwache Effekte.

BRUSTFIBROME

Dies sind milde Tumore, die bei jungen Frauen im Alter von 15-30 Jahren vorkommen. Im Rahmen der Behandlung wird der Tumor chirurgisch ausgehülst.

ANDERE BRUSTKRANKHEITEN

Zu den häufigen in unserer Arztpraxis diagnostizierten Krankheiten zählen u.a.  Brustentzündungen, mit der Geburt nicht zusammenhängende Galaktorrhoe und bei Männern die Gynäkomastie, d.h. Entwicklung eines Drüsengewebes in der Prostata. Die Ursache ist meistens unbekannt oder hat einen hormonellen bzw. medikamentenbezogenen Untergrund. Das Brustwachstum sollte bereits in der Pubertät beobachtet werden. Bereits dann kann es zur Asymmetrie bei der Entwicklung der Brüste kommen. Nach Beendigung des Brustwachstum muss eine allmonatliche Selbstkontrolle durchgeführt werden. Diese Untersuchung sollte nur einmal im Monat, d.h. 1 oder 2 Tage nach der Menstruation an derselben Körperstelle, z.B. beim Baden, vorgenommen werden. Eine feuchte Haut gestaltet die Untersuchung einfacher. Dabei werden ganze Brüste mit den Fingerspitzen Zentimeter für Zentimeter mit einer Bewegung im Uhrzeigersinn erforscht, um Wülste und Unebenheiten zu erkennen. Die meisten Frauen verspüren härtere Stellen und Unebenheiten, und diese Stellen müssen im nächsten Monat wiedergefunden werden, um festzustellen, ob diese dieselbe Beschaffenheit und Größe aufweisen. Dies sind natürliche Drüsenverdickungen, die aus dem Brustaufbau resultieren. Lernt eine Frau den Aufbau der eigenen Brüste kennen, dann wird sie sich sehr schnell einen neuen Tumor merken können. Dann muss ein Arzt aufgesucht werden. Gegen Ende der Untersuchung sollten die Warzen gedrückt werden, um zu sehen, ob eine Flüssigkeit ausgesondert wird. Sämtliche Tumore, Asymmetrien in Bezug auf die Größe oder Hautveränderungen, die es vorher nicht gab, können ein Indiz für eine fortgeschrittene Krankheit sein. Die Frauen sollten mindestens einmal im Jahr eine USG- oder MAMMOGRAPHIE-Untersuchung absolvieren.

 

KOLONOSKOPIE
Heutzutage wird die Ansicht vertreten, dass Kolonoskopie, d.h. die Untersuchung des gesamten Dickdarms vom After bis zum Blinddarm (ca. 150 cm) das das beste und sich am schnellsten entwickelnde nichtinvasive Verfahren zur Erkennung von Erkrankungen dieses Organs, insbesondere des Dickdarmkrebs, ist. Ein erfahrener Endoskopiker führt die Untersuchung innerhalb von 20 bis 30 Minuten bei 80-90% der Patienten durch. Während dieser Untersuchung liegt der Patient auf der linken Körperseite mit angewinkelten Beinen.
Es wird geschätzt, dass der Dickdarmkrebs (in der Regel ein Drüsenkrebs) die weltweit zweithäufigste Krebsart ist. Als eine präkanzeröse Veränderung gilt der adenomatöse Polyp. Die Adenokarzinome können im gesamten Dickdarm auftreten, aber meistens sind diese auf den letzten 40 cm des Darmes vorzufinden.
Der Diagnostiker überwacht während der Untersuchung die Anzahl von Veränderungen (in der Regel Polypen) und ihre Art, beschreibt ihre Lage, entfernt diese mit einer zusätzlichen Ausrüstung und verweist auf die histopathologische Untersuchung.
Die Dickdarmspiegelung verläuft in der Regel mit einem für den Patienten spürbaren Unbehagen und Druckgefühl in der Bauchhöhle. Der Patienten kann die Dickdarmspiegelung mit einer venösen Betäubung absolvieren, die der Anästhesist mit der Krankenschwester durchführt.
Der Patient bereitet sich zu Hause auf die Kolonoskopie vor. Erforderlich ist eine absolute Diät. Der Patient trinkt ca. 2 bis 3 Liter an klaren Flüssigkeiten, in der Regel Mineralwasser ohne Kohlensäure und klare Säfte. Zudem hat er das Darmreinigungsmittel FLEET PHOSPOSODA einzunehmen, wobei mit dessen Einnahme ein Einlauf vor der Untersuchung vermieden werden kann.
Es gilt, dass die Darmspiegelung bei Personen ohne krankhafte Veränderungen einmal alle 5 Jahre nach dem 40. Lebensjahr (manche Quelle sprechen von 10 Jahre) und bei Personen mit diagnostizierten Dickdarmpolypen einmal alle 2 Jahre durchgeführt werden sollten.
In einer Zeit zunehmender Nahrungsmittelallergien (kontinuierliche Verschlechterung der Lebensmittelqualität wegen der Konservierungsmittel) sind wir der Ansicht, dass man diese Untersuchung bei Menschen, bei denen in der ersten Untersuchung keine Veränderungen festgestellt wurden, mindestens alle 5 Jahre durchführen sollte.

Hämorrhoiden

Als Hämorrhoiden werden Hämorrhoidalknoten, Krampfadern im Anus, Gefäßplexus, der Wölbungen in Form von mit Schleimhaut beschichteter Geschwülste bildet, die ein Hindernis für die spontane Freisetzung von Gase darstellen.

Symptome:

  • Blutungen beim Stuhlgang
  • Schmerzen mit unterschiedlichem Grad an Unbehagen, Gefühl der Ausbreitung und eines bestehenden Hindernisses im Rektum bis zu einem lebendigen Schmerz, vor allem nach dem Stuhlgang
  • spürbare beim Stuhlgang herausfallende Geschwülste
  • Juckreiz
  • Gefühl eines anhaltenden Ödems um den Anus herum
  • Entzündung der Afterhaut
  • Schwierigkeiten bei der Aufrechterhaltung der persönlichen Hygiene (im Fall von Krampfadern außerhalb des Anus als Komplikation von Hämorrhoidalleiden oder Schwierigkeiten bei der Abführung von Hämorrhoiden)

 

Ursachen:

  • häufige Verstopfungen
  • Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck, Herzmuskelinsuffizienz
  • genetische Gegebenheiten (einschließlich der angeborenen Schwäche des analen Schließmuskels)
  • Genussmittel
  • Schwangerschaft und Geburt
  • langes Sitzen
  • fortgeschrittenes Alter
  • Arbeit mit großer Muskelanstrengung
  • unzureichende Flüssigkeitsmenge
  • Durchfälle
  • häufiges Erbrechen
  • Anus- und Rektumkrebs

 

Im Krankenhaus „Szpital pod Bukami“ verwenden wir zur Behandlung von Hämorrhoiden das Barron-Verfahren, das in der Chirurgie für Folgendes steht:

  • eine der besten Methoden zur selektiven und schmerzlosen Entfernung von Hämorrhoiden
  • in Kombination mit Infrarot-Photokoagulation zur Beschleunigung der Hämorrhoidennekrose
  • schmerzlose und kurze Behandlung ohne Krankenhausaufenthalt

 

Analfissur (Fissura ani)
Die Analfissur ist ein linearer Bruch und Ulzeration im Analkanal von der Steißbeinseite aus. Ulzerationen und Mikroeiterbeutel resultieren aus mangelhafter Durchblutung des Analkanals infolge zu hoher Spannung der Schließmuskel. Zu den Hauptsymptomen zählen hochgradige Schmerzbeschwerden  beim Stuhlgang, die sogar mehrere Stunden anhalten können und Blutungen sowie Eiter mit Schleim vermischt mit Kot, sog. nasser After. Etwa 50 % der Patienten mit dieser Krankheit leiden auch an Juckreiz mit unterschiedlichem Ausmaß.

Nichtoperative Behandlung:

  • Medikamente zur Reduzierung der Entzündung
  • Medikamente zur Reduzierung der Spannung des inneren Schließmuskels und Beschleunigung der Heilung
  • örtliche Injektion von BOTOX (Botulinumtoxin vom Typ A)